Adventskalender Tag 18: Welche Bedeutung gibst du den Dingen?

In einer Woche ist Weihnachten. Ein guter Zeitpunkt, um uns zu hinterfragen: Welche Bedeutung geben wir den Dingen?

Kürzlich habe ich diesen Satz gelesen: 

Everything has the meaning you give it to.

Ob wir das Gute in einer Sache sehen oder ein Drama draus machen, ist unser Entscheid! 

Niemand verlangt es von uns. Nichts verpflichtet uns dazu. Wir tun es selbst.

Und hey, nichts gegen Drama, manche Dinge bringen uns kurzfristig aus der Bahn, das ist so, weil wir Menschen sind. 

Wir bleiben aber stehen und verbrauchen zu viel unserer kostbaren Energie, wenn wir den Drama-Zustand zu lange aufrecht erhalten oder wenn wir jede Gelegenheit, die sich uns bietet, dazu nutzen, einen neuen Akt zu schreiben.

Beispiele:

  • Sich über Kleinigkeiten aufregen: Verspäteter Zug, unfreundliche Person, etc.
  • Meinungsverschiedenheit mit Partner*in
  • Nicht erfüllte Erwartungen
  • Vergangenem lange hinterher zu trauern
  • Dass wir dieses Jahr Weihnachten nicht wie sonst feiern können
  • und und und...

Wir entscheiden immer selber, was diese Dinge für uns bedeuten – und was wir daraus machen oder lernen.

Ein paar Anregungen zu den obigen Beispielen:

Während dem wir auf den Zug warten, haben wir mehr Zeit zum Podcast oder Musik hören oder vielleicht einfach ein paar ruhige, tiefe Atemzüge zu nehmen. Zum Innehalten. 

Unfreundliche Personen brauchen Freundlichkeit und Aufmerksamkeit – vielleicht sind wir die Person, die ihnen dies geben kann? Oder wir lassen es einfach gut sein, wenn wir die Kraft dazu gerade nicht haben.

Meinungsverschiedenheiten.... vielleicht könnten wir dem Partner*in besser zuhören und nachfragen, wieso er/sie die Dinge anders sieht, statt unbedingt selber Recht haben wollen? Oder auch hier: einfach mal stehen lassen. 

Erwartungen brauchen vorangehend eine ganz klare Kommunikation. Wir sind nicht umgeben von Hellseher*innen ;) Vielleicht könnten wir mehr davon ausgehen, dass die andere Person aus ihrem Verständnis die Erwartungen erfüllt hat und einfach nicht GEWUSST hat, was ich genau will?

Vergangenes ist wie es der Name schon sagt: vergangen. Nicht mehr hier. Nicht im Jetzt. Das heisst loslassen. Und die guten Erinnerungen im Herzen behalten.

Weihnachten dieses Jahr in mehr Stille zu feiern. Mit Rückzug. Innenschau machen. Eben besinnliche Festtage... Die Zeit verlangsamen, etwas, was uns allen so gut tut. Vielleicht kann dies das tiefste Weihnachten sein, dass wir je hatten?

Everything has the meaning you give it to.

Lass mich gerne in den Kommentaren wissen: Wo könntest du den Dingen eine andere Bedeutung geben? Eine, die dir mehr inneren Frieden und Ruhe schenkt?

Ich freue mich, von dir zu hören.

Herzlich,

Sandra

PS. Hör dir zu den Themen unseres Adventskalenders auch gerne meine letzten Podcast-Folgen an. 


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2 Kommentare

  • Ich habe mich mal entschieden, mich nicht über Dinge zu ärgern, die ich nicht ändern kann. Denn in der Autoschlange hat es immer jemanden, der (zu) langsam Fahrt 🤪Funktioniert recht gut. Und wenn nicht,, dann frag ich mich, was ich an der asituation ändern kann. Und mache mich auf den Weg - der mich oft zurück auf meinen Herzensweg bringt. 🏵️
  • Ha ha, das ist wohl ein Klassiker :) Viel Freude auf dem Herzensweg!

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